Mit dem 4K Streaming Dienst „ULTRA“, dessen Name Programm ist, will Sony für PCs einen VoD-Dienst etablieren, der am dem ersten Quartal 2017 zur Verfügung stehen soll. Wie es heißt, wird ULTRA PC-Systemen mit den neuesten Intel CPUs der 7. Generation mit 4K und HDR dienen können. Aktuell ist der Dienst nur in den USA nutzbar und dort auch nur auf gängigen Sony 4K TVs der Jahrgänge 2015 und 2016.

Filme ausleihen als Geschäftsmodell

Anders als bei Netflix und Co. muss der Nutzer bei ULTRA Titel mieten. Preislich schlägt das mit 7,99 US-Dollar zu Buche und genutzt werden kann der Titel für volle 48 Stunden. Damit man nicht die Katze im Sack kauft, gibt es vorab eine 10-minütige Preview-Möglichkeit, bei der sich der Zuschauer einen Eindruck verschaffen kann.

Richard Ber­ger, SPHE’s Senior Vice Pre­si­dent, World­wide Digi­tal Stra­tegy and Advan­ced Plat­forms: „Durch die Erwei­te­rung unse­res ULTRA Strea­m­ing-Diens­tes mit einer Aus­leih- und Vor­schau-Funk­tion, macht Sony Pic­tures Home Enter­tain­ment ULTRA zu noch einen fle­xi­ble­ren und nut­zer­freund­li­che­ren Anlauf­punkt für Kun­den die ein Pre­mium 4K Seh­er­leb­nis ver­lan­gen.“

Voraussetzung für ULTRA wird ein PC oder Laptop mit Intel Kaby Lake CPU (7. Gen.), sein. Erst diese liefern eine optimierte Grafikverarbeitung für Ultra HD / 4K Inhalte, sollen aber bereits in diesem Jahr noch auf den Markt kommen. Darüber hinaus verfügen die CPUs passenderweise über einen integrierten DRM-Kopierschutz, der auch andere Anbieter, wie Netflix und Amazon Video dazu bewegen könnte, 4K-Inhalte auf PCs anzubieten.

Wie es mit konkreten Plänen für Deutschland und den Rest Europas aussieht, wollte man aber noch nicht verraten.

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