Im Grunde handelt es sich bei der X-Baureihe um die konsequente Weiterentwicklung von Nuberts nuPro-Serie, die 2011 ihren Einstand feierte, 2013 mit der zweiten Generation ihre Fortsetzung fand und die bis heute mit aktualisierter Technik und zusätzlichen Modellen erweitert wird.

Die neuen Lautsprecher der ab Juli erhältlichen nuPro X-Familie repräsentieren die dritte Evolutionsstufe. Aufgrund der Unterschiede im technischen Anspruch, in der Ausstattung und in der Preisgestaltung werden die Lautsprecher der nuPro A-Serie und der X-Serie bis auf Weiteres parallel erhältlich sein.

Neue Kompakt- und Standboxen

Zu vielfach prämierten Exemplaren der nuPro A-Serie stoßen ab Juli jeweils zwei neue Kompakt- und Standboxen. Die nuPro X-3000 (Stückpreis: 585 Euro), X-4000 (Stückpreis: 775 Euro), X-6000 (Stückpreis 1245 Euro) sowie X-8000 (Stückpreis 1685 Euro) glänzen laut Pressemitteilung mit unverfälschter, praktisch rauschfreier Wiedergabe, voll digitaler Klangverarbeitung und bequemer „Plug and play“-Anwendung.

Bemerkenswert seien die Wireless-Optionen: Die neuen nuPros geben nicht nur Songs via Bluetooth mit AptX-Unterstützung direkt vom Smartphone, Tablet oder Laptop wieder, sie lassen sich auch über die kostenlosen Nubert Apps für iOS und Android fernsteuern und nehmen im Paarbetrieb drahtlos miteinander Verbindung auf.

Hi-Res Fähigkeiten „gepimpt“

Die Übertragung der Klangsignale erfolgt nach Angaben des Herstellers vollkommen verlustfrei und die Wiedergabe zeitrichtig aufeinander abgestimmt. Vom Stromanschluss abgesehen, können die neuen nuPros  vollkommen kabellos betreiben werden.

Die Hi-Res-Fähigkeiten wurden optimiert. Die nuPro X-8000 und ihre Geschwister verarbeiten digitale Tondaten nun bis 192 Kilohertz und 24 Bit. Analog zugespielte Signale werden umgehend von einem hochwertigen Konverter digital gewandelt.

Überaus anschlussfreudig

Insgesamt lassen sich bis zu sechs digitale und zwei analoge Quellen direkt an den Boxen betreiben. Vor allem professionelle Anwender wird es freuen, dass die Lautsprecher der X-Serie nun auch über einen symmetrischen XLR-Eingang verfügen, wie er in Studios meist Standard ist.

Jeweils zwei Kompakt- und Standmodelle empfehlen sich als zeitgemäße Multimedia-Speaker oder in der Musikproduktion, als Bestandteil einer modernen HiFi-Anlage mit vernetzten Zuspielern oder auch als Heimkinolautsprecher für Film und Fernsehen. Mit nuPro X-Lautsprechern lassen sich Surround-Anlagen teilweise sogar drahtlos verwirklichen.

Grundrauschen fällt weg

Wie bei allen nuPro-Modellen üblich, ist die konsequent digitale Signalverarbeitung von der Eingangssektion bis hin zu den Verstärkerschaltkreisen die Basis für den hohen Störabstand. Das von vielen anderen Aktivlautsprechern bekannte „Grundrauschen“ fällt komplett weg. Allen nuPro X-Modellen gemeinsam ist die intuitive Bedienung, die wahlweise über das Steuerkreuz an den Boxen, über die mitgelieferte Fernbedienung oder per kostenloser nuPro-App für Android- und iOS-Geräte erfolgen kann.

Die Kontrollmöglichkeiten reichen von der simplen Lautstärke- und Klangregelung über einen Fünf-Band-Equalizer, der exakte Eingriffe in den Frequenzverlauf ermöglicht, bis hin zu Detaileinstellungen für Hoch- und Tiefpass oder Analog-Gain.

Beachtliche Power

Kompakt- und Standboxen der X-Serie unterscheiden sich in erster Linie durch die Gehäusegröße und die Chassisbestückung. Die beiden Kompakten arbeiten nach dem Zwei-Wege-Prinzip, die Standmodelle X-6000 und X-8000 (110 bzw. 114 Zentimeter hoch) setzen auf dreieinhalb Frequenzzweige. Die größeren Ausführungen bieten deshalb logischerweise mehr Tiefgang und einen höheren Schalldruck. Aber bereits die kleinste, nur 30 Zentimeter hohe Box der X-Serie, die nuPro X-3000, trumpft mit 440 Watt Musikleistung auf.

Dank des neuen Digitalen Signalprozessors wurde der Frequenzumfang erweitert. Was die äußere Gestaltung anbelangt, sind die Treiber nun mit eleganten Chassisringen eingefasst, die einen sanften Übergang zum Gehäuse bilden. Die abnehmbaren Stoffabdeckungen sind extrem dünn und folgen den abgerundeten Konturen der Lautsprecherfronten. Das Display auf der Vorderseite ist noch höher aufgelöst.