„Der W1700 bringt die Magie des großformatigen 4K UHD Digitalkinos im heimischen Wohnzimmer einem breiteren Publikum näher“, sagt Bernd Süßenbach, BenQ Head of Product Management DACH & Benelux. „Jetzt kann jeder spektakuläre 4K Filmabende mit fortschrittlicher audiovisueller Ausstattung und HDR genießen – und das zu einem sehr attraktiven Preis.“

So so. Der Chef spricht von einem günstigen Angebot. Man weiß ja, was diese hohen Herren sich darunter vorstellen. 10.000 Euro oder so. Preiswert für Großverdiener, unbezahlbar für Otto Normalverbraucher. Ausgerechnet BenQ als Marktführer von DLP-Projektoren soll einen hochwertigen Billigheimer raushauen? Niemals!

Der Chef flunkert nicht

So ergeht es einem mit Vorurteilen beladenen Menschen mit ausgeprägtem Hang zum Nörgeln. BenQ indessen flunkert nicht sondern bringt Anfang Januar mit dem Modell W1700 einen Beamer mit einer echten 8,3 Megapixel 4K Ultra High Definition Auflösung, CinematicColor™-Technologie und für die Projektion optimiertem HDR (High Dynamic Range) auf den Markt. Kostenpunkt: 1799 Euro. An dieser Stelle darf getanzt werden.

Für die echte 4K UHD Leistung mit 8,3 Millionen Pixeln verwendet der W1700 die revolutionäre 0,47 Zoll Single DMD DLP-Technologie. Die 4K Videoqualität wird zudem durch HDR unterstützt und bietet dank automatischer Bildoptimierung mehr Helligkeit und einen größeren Kontrastumfang, um auch feinste Details brillant darzustellen.

BenQ-Technik und Farbrad

Um den höchsten Standard für die Farbwiedergabe in der Filmindustrie zu erreichen, verwendet der neue Heimkino-Projektor die BenQ CinematicColor™ Technologie und das RGBRGB-Farbrad. Mit über 96 Prozent Abdeckung des Rec. 709 Farbraums und präziser Delta E <3 Leistung reproduziert er exakt die Bilder, die der Filmemacher zeigen wollte.

Die audiovisuelle Leistung des W1700 wird durch die CinemaMaster Video+ und CinemaMaster Audio+ Technologien weiter verbessert. Der Hersteller: „Sogar kleinere Räume erfahren Kino-Flair dank der bewegungsadaptiven Pixelanreicherung für Kanten, der ausgeklügelten Farbalgorithmen und einer natürlichen Hauttonwiedergabe sowie dramaturgischer Audioverarbeitung für satte Bässe und klare hohe Töne“.

Kinosound? Glaube ich nicht!

An dieser Stelle wage ich zu meckern. 4K-Auflösung, HDR – alles schön und gut. Aber dass ein kleiner weißer Kunststoffkasten auch nur annähernd voluminöse Töne von sich gibt, glaube ich nicht. Satte Bässe und klare hohe Töne kann nur ein externes Audio-System liefern. Sonst fresse ich einen Besen.

Es ist bekannt, dass guter Klang in erster Linie von möglichst viel Membranfläche und stattlichem Gehäusevolumen abhängt. Je mehr, desto besser. Genau so wenig, wie ein normaler Radiowecker als Ersatz für eine HiFi-Anlage taugt, kann ein kompakt dimensionierter Beamer, der auf dem Tisch steht oder an der Decke hängt, aus eingebauten Quäkern überzeugenden Surround-Sound liefern.

HDMI-Dongles bringen Vielfalt

Umfassend ausgestattet mit automatischer Keystone-Korrektur und 1,2-fachem Zoom, lässt sich der Projektor unkompliziert einrichten. Zum smarten Beamer wird der W1700, indem HDMI-Dongles wie BenQ QCast / QCast Mirror, Google Chromecast oder Amazon Fire TV Stick angeschlossen werden, die das Streamen von TV-Shows, Filmen, Sport und sogar Videospielen auf die große Wohnzimmer-Leinwand ermöglichen.

Basierend auf der ultimativen Digital Light Processing (DLP) Technologie – einer im Jahr 2015 mit dem Academy Award (Oscar®) prämierten Projektionstechnologie, die in 90 Prozent der digitalen Kinos verwendet wird – leistet der W1700 ganze Arbeit.